{"id":9,"date":"2011-03-11T22:25:13","date_gmt":"2011-03-11T22:25:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burgmusikanten.de\/?page_id=9"},"modified":"2012-07-31T12:26:27","modified_gmt":"2012-07-31T12:26:27","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/?page_id=9","title":{"rendered":"Entstehungsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p>Aus Tradition wurden jedes Jahr in der Heiligen Nacht Weihnachtslieder gesungen. Nun entstand 1963 der Plan, in der Heiligen Nacht einige Weihnachtslieder zu blasen, um somit das Fest zu versch\u00f6nern. Es wurde dreistimmig geblasen (ohne Noten). Die Nacht war aber so kalt, dass wir mit der L\u00f6tlampe die Instrumente auftauen mussten.<br \/>\nBeim \u00dcben vor Weihnachten 1964 tauchte der Plan auf, das ganze Jahr hindurch Blasmusik zu machen. Dann wurde der Kauf von Noten beschlossen. In der Heiligen Nacht 1964 wurden die Noten nach dem Blasen verteilt und der Einstand feucht- fr\u00f6hlich begangen. Der Sonntag (3. Weihnachtstag 1964) wurde als erster \u00dcbungstag festgelegt. Die Kapelle bestand aus folgenden Mitgliedern: Hugo Falke, Bernhard Gehle (1. Fl\u00fcgelhorn), Raimund Pape (2. Fl\u00fcgelhorn), Dieter Auge (1. Trompete), Willi Beller (2. Trompete), Karl Pape (Fl\u00f6te), Helmut M\u00f6nnikes (Tenorsaxophon), Wilhelm M\u00f6nnikes (Posaune), Josef M\u00f6nnikes (Bass) und Werner Strathausen (Lyra).<br \/>\nDie Instrumente waren Eigentum der Spieler. Der Es- Bass und die Lyra geh\u00f6rten jedoch der Blaskapelle bzw. dem Spielmannszug. Hugo Falke, der die meisten Notenkenntnisse besa\u00df, \u00fcbernahm die Leitung.<br \/>\nDas \u00dcben ging folgenderma\u00dfen vor sich: H. Falke spielte jedem das entsprechende Lied vor und der Bl\u00e4ser versuchte nun mit Hilfe der aufgeschriebenen Griffe das Lied zu lernen. Das erste Lied war wegen der leichten Dur- Art (B- Dur) &#8222;Horch, was kommt von drau\u00dfen rein&#8220; aus Halters- Lieder- Marsch- Album. \u00dcbungsort war die Backstube bei M\u00f6nnikes, dann die Schule und als wir dort nicht mehr auf Grund von Beschwerden \u00fcben durften, kamen wir auf Antrag in die Halle hinein. Dazu bekamen wir eine schriftliche Erlaubnis.<br \/>\nDas erste Lied war etwa nach vier Wochen gelernt. Das n\u00e4chste Lied war &#8222;Muss i denn, muss i denn&#8230;&#8220;. Es wurde auf die gleiche Art wie der erste Marsch gelernt.<br \/>\nDann wurde beschlossen, Ostern 1965 in der Kirche zu spielen. &#8222;Die Himmel r\u00fchmen&#8220; sollte zusammen mit dem Gesangsverein gebracht werden. Au\u00dferdem wurde &#8222;Das ist der Tag des Herrn&#8220;, &#8222;Du hast o Herr Dein Leben&#8220; und &#8222;Jesus, Dir leb ich&#8220; ge\u00fcbt. Es spielten Ostern 1965: B. Gehle, D. Auge, R. Pape, W. Beller, W. M\u00f6nnikes und J. M\u00f6nnikes. Durch die Enge auf der Orgelempore mussten wir uns auf den Gang stellen. Dadurch war das Gelingen der Darbietung schon in Frage gestellt. Hinzu kam noch die Nervosit\u00e4t. So war es kein Wunder, dass die 1. Strophe von &#8222;Jesus, Dir leb ich&#8220; nicht gelang.<br \/>\nDas n\u00e4chste Ziel war Pfingsten. Zusammen mit dem Gesangsverein und dem Spielmannszug sollte am 1. Pfingstabend das Sch\u00fctzenfest eingeleitet werden. Abwechselnd spielten und sangen die drei Vereine die besten Lieder aus ihrem Repertoire. Wir spielten &#8222;In die weite Welt&#8220;, &#8222;Horch, was kommt&#8230;&#8220;, &#8222;Muss i denn,&#8230;&#8220; und zum Abmarsch wieder &#8222;In die weite Welt&#8220;. Dieser Abend gelang gut, was die vielen Zuschauer, die durch die M\u00e4rsche herbeigelockt worden waren, bescheinigten. Ein Zeitungsausschnitt berichtet ebenfalls von dieser Veranstaltung . Sie dauerte von 8- 10 Uhr.<\/p>\n<div id=\"attachment_214\" style=\"width: 813px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.01-zwischen-den-text1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-214\" class=\"size-full wp-image-214\" title=\"Gr\u00fcndungsmitglieder der Dringenberger Burgmusikaten\" src=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.01-zwischen-den-text1.jpg\" alt=\"\" width=\"803\" height=\"549\" srcset=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.01-zwischen-den-text1.jpg 803w, https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.01-zwischen-den-text1-300x205.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 803px) 100vw, 803px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-214\" class=\"wp-caption-text\">Gr\u00fcndungsmitglieder der Dringenberger Burgmusikanten<\/p><\/div>\n<p>In dieser Zeit kaufte H. Hennemann, der schon \u00f6fter Interesse an unserem Verein hatte, sich ein Tenorhorn, was f\u00fcr ihn ein gro\u00dfes Risiko bedeutete, weil wir noch ein junger Verein waren. (&#8230;)<br \/>\nAuf Betreiben von H. M\u00f6nnikes wurden W. Niewels und G. Beller in die Kapelle aufgenommen mit dem Ziel, dass sie zuerst Schlagzeug schlugen und dann ein Instrument lernten. K. Pape besorgte dann ein ein billiges Tenorhorn\u00a0f\u00fcr W. Niewels. G. Beller sollte Bass spielen. (&#8230;)<a href=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-216\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.021-300x204.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.021-300x204.jpg 300w, https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.021.jpg 562w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAm 1.11.1966 wurde in der Gastst\u00e4tte Hausmann die erste Generalversammlung abgehalten. Es galt dabei, die bisher lose spielende Gruppe zu einem Verein zu konstruieren. Deshalb bestand die Tagesordnung auch haupts\u00e4chlich aus der Wahl des Vorstandes. Nach kurzer Personaldebatte wurde gew\u00e4hlt. D. Auge wurde Kapellmeister und 1. Vorsitzender. Als 2. Vorsitzender wurde B. Gehle gew\u00e4hlt. Er \u00fcbernahm zugleich bei der Marschordnung das Kommando. Zum Schriftf\u00fchrer wurde R. Wileschek durch Handzeichen gew\u00e4hlt. Notenwart und Kassierer wurde H. Hennemann. Instrumentenwart wurde W. M\u00f6nnikes. Die Versammlung beschloss, dass der Vorstand eine Satzung ausarbeiten und innerhalb von 3 Monaten der Versammlung zur Abstimmung vorlegen sollte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-316\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.022-1024x667.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.022-1024x667.jpg 1024w, https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.022-300x195.jpg 300w, https:\/\/www.burgmusikanten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nr.022.jpg 1135w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Damit war der Grundstein in der Geschichte der Dringenberger Burgmusikanten gelegt. In den folgenden Jahren kamen mehr Lieder, mehr Auftritte, mehr Musiker und Notenkenntnisse hinzu. So entwickelte sich der Verein zu dem, was er heute ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Tradition wurden jedes Jahr in der Heiligen Nacht Weihnachtslieder gesungen. Nun entstand 1963 der Plan, in der Heiligen Nacht einige Weihnachtslieder zu blasen, um somit das Fest zu versch\u00f6nern. Es wurde dreistimmig geblasen (ohne Noten). 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